Vereinsmensch und Unternehmer: Bürgerliste geht mit Harald Friedrich in den Bürgermeisterwahlkampf

Harald Friedrich - Bürgermeister für Eichenzell
Harald Friedrich – Bürgermeister für Eichenzell

Vereinsmensch und Unternehmer: Bürgerliste geht mit Harald Friedrich in den Bürgermeisterwahlkampf

 
Mit Harald Friedrich als Bürgermeisterkandidat stellt die Bürgerliste einen Kandidaten vor, der in der gesamten Gemeinde seit seiner Jugend aktiv und engagiert ist. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ will der Vereinsmensch und Unternehmer Friedrich alle Menschen der Gesamtgemeinde zusammenbringen. Wichtige Themen für Friedrich sind Senioren, Klimaschutz, Lärmschutz, Nahverkehr und Industrie und Gewerbe
 
Eichenzell. Nun geht mit Harald Friedrich der dritte Kandidat ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Die Bürgerliste überrascht mit einem „Eichenzeller Urgestein“. Friedrich ist seit seiner Jugend in der gesamten Gemeinde ehrenamtlich aktiv, in der Kirchengemeinde, in der Jugendarbeit als Vorsitzender in Vereinen, als Schiedsmann und als Kommunalpolitiker. Zuletzt wurde Friedrich überregional bekannt durch die Verhinderung der Brecheranlage zwischen den Orten Löschenrod, Kerzell und Eichenzell. Als Unternehmer führt er seit über 30 Jahren erfolgreich ein international tätiges Ingenieurbüro in das jetzt sein Sohn miteingestiegen ist.
„Harald Friedrich ist ein Mann der Mitte. Schon sein Vater Hubert Friedrich war als Bauamtsleiter unter Bürgermeister Karl Ebert tätig und in der gesamten Gemeinde bekannt und beliebt. Ich freue mich, dass wir einen Kandidaten gefunden haben, der wie kein anderer die Belange der Bürger ohne Bindung an eine Partei vertritt. Ein Glücksfall für unsere Gesamtgemeinde!“, sagt Gerhard Dehler, erster Vorsitzender der Bürgerliste.
Am gestrigen Abend wurde Harald Friedrich in einer öffentlichen Mitgliederversammlung, an der 150 interessierte Bürger und Mitglieder teilgenommen haben, als Kandidat für die Bürgermeisterwahl nominiert.
 
Friedrich: „Ich bedanke mich für die Nominierung und das damit ausgesprochene Vertrauen. Unsere Gemeinde liegt mir schon seit meiner Jugend am Herzen und ich habe mich schon immer für wichtige Projekte der Gemeinschaft eingesetzt. Jetzt möchte ich als Bürgermeister, sollte ich gewählt werden, mehr Verantwortung übernehmen und die gesamte Gemeinde weiter voranbringen.”
 
Bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur hat Friedrich konkrete Projekte benannt, für die er sich einsetzten will. Dazu zählen eine Senioren-Tagespflege in Verbindung mit einem Generationenverein, die Umsetzung von ersten Schritten hin zu einer klimaneutralen Gemeinde und eine aktive Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Lärmschutz, die sich in den nächsten Wochen gründet. Beim Nahverkehrt setzt Friedrich auf eine deutliche Verbesserung der Verbindungen mit einem Bürgerbus. Er will dafür kämpfen, dass sich High-Tech Unternehmen aus der IT- und Engineering-Branche in Eichenzell ansiedeln. Eichenzell sei ja nicht nur verkehrstechnisch bestens angebunden, sondern hat auch das schnellste Internet.
 
„Als Unternehmer habe ich gelernt, dass man Ziele erreichen kann, wenn man sich beherzt und kreativ dafür einsetzt und nicht lockerlässt. Ich bin ein Macher und Problemlöser. Das ist Teil meiner Persönlichkeit und dieses Engagement werde ich effizient für die gesamte Gemeinde einbringen! Mein Herz schlägt schon immer für unsere gemeinsame Heimat.“, so Friedrich.

Einladung zur Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten der Bürgerliste Eichenzell

Einladung zur Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten der Bürgerliste Eichenzell
Einladung zur Vorstellung des Bürgermeisterkandidaten der Bürgerliste Eichenzell

Bürgerliste Eichenzell stellt Bürgermeisterkandidat in öffentlicher Mitgliederversammlung vor

Eichenzell. Am 23. September geht der dritte Kandidat für die Bürgermeisterwahl in Eichenzell ins Rennen. Die Bürgerliste stellt ihren Kandidaten in einer öffentlichen Mitgliederversammlung ab 19:30h im Kultursaal des Eichenzeller Schlösschens vor, anschließend findet die Wahl des Kandidaten durch die Mitglieder statt.

Gerhard Dehler, Vorsitzender der Bürgerliste: „Wir freuen uns, nicht nur irgendeinen Kandidaten vorstellen zu können, sondern jemand der dieses Amt mit Bürgernähe und kreativem Engagement ausgestalten wird. Schon die Vorbereitung, die vielen Gespräche und die Ideen für die Zukunft unserer Gesamtgemeinde haben mich überzeugt. Ich bin der festen Ansicht, dass wir den idealen Kandidaten gewinnen konnten. Unser Motto im Kommunalwahlkampf war ‚Bürger statt Parteien‘ und diesen Anspruch erfüllt unser Kandidat zu 100%. Er wird ein echter ‚Bürger-Bürgermeister‘, der dieses Amt zu seiner Berufung machen wird.“

Im Anschluss an die öffentliche Mitgliederversammlung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu sicher interessanten Gesprächen und auf einen Snack und kühle Getränke eingeladen.

Bürgerliste Eichenzell will endgültige Abschaffung der Strassenbeiträge noch in 2019

Strassenbeiträge werden zunehmend zum Problem
Strassenbeiträge werden zunehmend zum Problem

Die Strassenbeiträge in Eichenzell sollen nun schnell abgeschafft werden. Über 400.000€ zusätzliche Mittel durch teilweise Abschaffung der erhöhten Gewerbesteuerumlage stehen der Gemeinde Eichenzell ab 2020 zur Verfügung. Nach Zahlen des Finanzministeriums verbleiben im Landkreis Fulda über 6 Mio. Euro mehr pro Jahr.

Eichenzell. Die Bürgerliste Eichenzell hat zur kommenden Gemeindevertreter Sitzung den Antrag gestellt, dass die Strassenbeiträge nun kurzfristig, noch in diesem Jahr endgültig abgeschafft werden sollen. Nach den gestern vom Finanzministerium veröffentlichten Zahlen bleiben ab 2020 durch die Teilweise Abschaffung der erhöhten Gewerbesteuerumlage endgültig über 400.000 Euro mehr in der Gemeindekasse. Möglich wird dies durch Nachbesserungen am Gesetz „Starke Heimat“, das nach unzähligen Resolutionen und landesweiter Kritik nachgebessert wurde. Im gesamten Landkreis verbleiben über 6 Mio. Euro zusätzliche Mittel für die kommunalen Haushalte ab 2020.

„Das ist zwar nur ein Teilerfolgt, eigentlich hat Eichenzell einen Anspruch auf über 600.000€. Unser Protest und unsere Resolution, die wir vor der Sommerpause als Eilantrag gemeinsam mit allen Fraktionen eingebracht haben, sind mit hunderten weiteren Resolutionen und Protesten in ganz Hessen zum Teil erhört worden. Nach wie vor findet hier aber ein Griff der CDU geführten Landesregierung in die Kassen der Kommunen statt. Es liegen jetzt aber alle Fakten auf dem Tisch und die Gemeindevertretung kann am 26.9.2019 über die Zukunft der Strassenbeiträge entscheiden. Das Eichenzell ab 2020 über ca. 400.000 Euro zusätzliche Mittel verfügt, hilft bei der finanziellen Planung ungemein.“, so Joachim Weber, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bürgerliste.

Bereits im Dezember letzten Jahres hat die Bürgerliste einen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen initiiert, der das Ziel der Abschaffung der Strassenbeiträge festgeschrieben hat.

„Wir haben gehofft, dass das Land hier eine aktivere Rolle übernimmt, aber die Verantwortung soll bei den Kommunen bleiben. Dafür bekommen Landkreise, Städte und Gemeinden nun in Summe 300 Millionen Euro zusätzliche Mittel aus dem Wegfall der erhöhten Gewerbesteuerumlage zur direkten Verfügung. Die Mittel aus der erhöhten Gewerbesteuerumlage wurden mit zuletzt jährlich über 400 Mio. Euro alleine in Hessen seit vielen Jahrzehnten für den Fonds Deutsche Einheit und den Solidarpakt II und damit in den Aufbau der Infrastruktur der neuen Bundesländer investiert. Jetzt ist die Infrastruktur und damit unter anderem die Straßen in Hessen an der Reihe. Unser Einsatz auf allen Ebenen hat sich gelohnt. Die zwischendurch wieder ins Spiel gebrachten „Wiederkehrenden Beiträge“ sind für uns keine Lösung, da diese in Summe die teuerste Lösung für den Bürger sind und diese Art der Strassenbeiträge mit hohen sechsstelligen Verwaltungskosten verbunden sind. Zudem gibt es viele rechtliche Fragen, die schwierig zu lösen sind. Damit sind „Wiederkehrende Strassenbeiträge“ nur ein Geschäft für Beratungsunternehmen, aber keine sinnvolle Lösung. Nur eine Abschaffung der Strassenbeiträge wird der Tatsache, dass Straßen von allen Bürgern genutzt werden, gerecht. Petersberg, Künzell und Fulda haben schon vor Wochen das endgültige Aus für Strassenbeiträge erklärt, es gibt keinen Grund länger eine Entscheidung hinauszuzögern.“, so Weber abschließend.