Bessere medizinische Versorgung im Kernort Eichenzell ist möglich

Für eine bessere medizinische Versorgung in Eichenzell
Für eine bessere medizinische Versorgung in Eichenzell

Eine bessere Versorgung mit Ärzten im Kernort Eichenzell ist möglich. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Ausschuss für Sport, Kultur und Soziales mit Fachleuten des Gesundheitsnetzes Osthessen sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, welche auf Anregung der Bürgerliste Eichenzell in dieser Form stattfand.

In Eichenzell mangelt es, gerade im Kernort mit 4000 Einwohnern, an ausreichend Hausärzten, von Fachärzten ganz zu schweigen. „Dies ist seit der Gründung der Bürgerliste ein Thema was uns immer wieder beschäftigt und bei dem wir auch nicht locker lassen. Die Gesundheitsversorgung wird gerade durch den demografischen Wandel immer wichtiger. Fachärzte haben Eichenzell verlassen und Hausärzte haben Ihre Praxen aufgegeben. Zurzeit gibt es im Kernort Eichenzell nur noch einen Hausarzt und einen Kinderarzt.“, so Gerhard Dehler, Vorsitzender der Bürgerliste Eichenzell und Ortsvorsteher von Eichenzell.

Im Rahmen der Sitzung des Ausschuss für Sport, Kultur und Soziales stellte Herr Sinisa Stanojevic von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen mehrere Möglichkeiten vor, wie eine Ansiedlung von Medizinern im Kernort Eichenzell funktionieren kann. „Das Thema ist nicht einfach und ein Arzt der sich in Eichenzell niederlässt, kommt nicht automatisch. Die Ausführungen der Fachleute haben eindrucksvoll gezeigt, dass es jedoch verschiedene Möglichkeiten gibt. Darüber hinaus können wir auch auf sehr umfangreiche Förderprogramme zurückgreifen, die im März 2015 im Rahmen des „Hessischen Gesundheitspakt 2.0“ von der Hessischen Landesregierung verabschiedet wurden.“, so Gerhard Dehler weiter.

Gerhard Dehler, 1. Vorsitzender Bürgerliste Eichenzell
Gerhard Dehler, 1. Vorsitzender Bürgerliste Eichenzell

Nach Meinung der Bürgerliste Eichenzell sollten der Gemeindevorstand und alle politischen Kräfte die notwendigen Rahmenbedingungen für eine Ansiedlung von Ärzten schaffen. „Eine ausreichende medizinische Versorgung gehört zur Daseinsvorsorge und ist damit originäre Aufgabe der Gemeinde, davon lassen wir uns auch nicht abbringen. Wir werden uns im Rahmen des Ortsbeirates mit den dort vertretenen Fraktionen abstimmen und versuchen dem Thema einen gemeinsamen Impuls zu geben“, kündigt Dehler abschließend an.